Willkommen bei Utamtsi
Es ist schon verwunderlich, wie oft man gefragt wird, was UTAMTSI eigentlich heißt.Dabei kommen die Leute auf viel seltsame, aber ungemein amüsante Ideen...
UTAMTSI wird in kamerunischer Nufi Sprache so definiert:
U heißt Wir und bedeutet Gemeinsam.
TAM heißt Begegnen und bedeutet Die Geschichte der Menschheit ist von ständiger Begegnung geprägt.
TSI heißt Wasser und bedeutet Uraltes Heilmittel, das Kraft schenkt.
Wie hat alles angefangen?
UTAMTSI ist die Geschichte von Begegnungen, zum Beispiel zwischen der von Stephan Frost und Morin Kamga Fobissie im Jahr 1998 im Stundentenwohnheim Leher Heerstraße in Bremen. Zwei Menschen, zwei Kulturen treffen sich an einem Ort.Im Jahr 2005 wurde UTAMTSI von Morin Fobissie Kamga und Stephan Frost gegründet.
Ein Jahr später, im Juli 2006, an einem sonnigen Sonnabend, begegnen sich Julia Voigt und die beiden Jungs bei einer Verkostungsaktion in der Bremer Neustadt. Drei Monate später meldet sich Julia Voigt mit der Idee, Menschen mit Behinderungen in Kamerun (CFRASH: Behinderteneinrichtung in Baham-Kamerun) entlang der Kaffee-Wertschöpfungskette mit einzubeziehen.
2008 meldet sich der Multifunktionswerkstattleiter des Parzivalhofes, Herr Jörg Sinnhuber nach einer Veranstaltung mit Utamtsi im Kreativen Haus Worpswede und signalisiert das Interesse an der Zusammenarbeit ähnlich wie wir schon in Kamerun mit der Behindertenwerkstatt CFRASH-Baham angefangen haben.
UTAMTSI handelt fair
Der Faire Handel als Baustein der Nachhaltigkeitsprinzipien integriert in gleichrangiger Priorität die drei Eckpfeiler einer nachhaltigen Entwicklung: ökonomische Gerechtigkeit, soziale Verantwortung und ökologische Verträglichkeit.Fairer Handel dient als Weg zur Einkommenssicherung und gesellschaftlichen Teilhabe von benachteiligten Gruppen (Kleinbauern, Frauen und insbesondere Menschen mit Behinderungen) sowohl in Entwicklungsländern als auch in Industrieländern. Durch diese Art des Handels entsteht eine WIN-WIN-WIN Situation.
Bremen will Hauptstadt des Fairen Handels werden.
Radiobeitrag von Christina Selzer im Deutschlandfunk 12. Juli 2011